Wirtschaft und Infrastruktur


Solider Haushalt schafft Spielräume

In meiner bisherigen Amtszeit konnten wir die Pro-Kopf-Verschuldung von Schirgiswalde-Kirschau von rund 700 Euro auf unter 200 Euro senken, bei gleichzeitigen Investitionen von rund 20 Millionen Euro. Der Haushalt für das 2018 wurde Ende des vergangenen Jahres ohne Gegenstimme im Stadtrat beschlossen. Die solide Haushaltsführung ermöglicht Spielräume für die Bürgerinnen und Bürger, die Vereine und Kirchgemeinden. Diesen Weg werde ich konsequent fortsetzen und so zu einer nachhaltigen Entwicklung von Schirgiswalde-Kirschau beitragen. Als Bürgermeister stehe ich für die Wirtschaftlichkeit der Verwaltung im Sinne der Einwohner und der einzelnen Ortsteile.


Nachhaltige Stadtentwicklung für Generationen

Mit mir wird es keine Zersiedlung oder die Ausweisung von Baugebieten vor den Toren der Stadt geben. Wichtig ist mir, die vorhandenen Flächen und Möglichkeiten zu nutzen und in die Ortsteile einzubinden. Deshalb möchte ich unter anderem als Stadt Schirgiswalde-Kirschau das brach liegende Halatex-Gelände erwerben, um dort einen Supermarkt anzusiedeln. Durch die Anziehungskraft einer solchen Einkaufsmöglichkeit partizipieren auch die bereits vorhandenen kleinen Einzelhändler in der Nähe des Standortes und damit das gesamte Stadtzentrum.


Körse-Therme als Wirtschaftsfaktor

Mit mehr als 150.000 Besuchern pro Jahr ist die Körse-Therme ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region und ein großes Stück Lebensqualität. Ich werde mich für den Erhalt und die weitere Entwicklung der Therme einsetzen. Mit der Verwaltungsspitze des Landkreises sind wir uns über die Beteiligung an den dringend notwendigen Ersatzinvestitionen 20 Jahre nach dem Bau einig. Wie wichtig die Vernetzung von wirtschaftlichen Interessen und dem Ehrenamt ist, zeigt ein Beispiel: Die Kameraden der Feuerwehr erhalten freien Eintritt in die Therme, als Würdigung ihrer Arbeit und zur Erholung von ihren körperlich oft sehr anstrengenden Einsätzen.


Unternehmer als Rückrat der Stadt

Die zahlreichen klein- und mittelständischen Unternehmen sind unser wirtschaftliches Rückrat. Für mich als Bürgermeister hat der Erfolg der Unternehmerschaft in unseren Ortsteilen eine besondere Bedeutung, um Schirgiswalde-Kirschau langfristig erfolgreich zu entwickeln. Deshalb unterstütze ich diesen wichtigen Bereich auch weiterhin bei der Akquisition von Fördermitteln, bei der Frage des Generationswechsels und bei der Verbesserung der Standortbedingungen. Dadurch wird Schirgiswalde-Kirschau attraktiv für neue Investoren. Gute Voraussetzungen dafür haben wir auch räumlich geschaffen: Durch den Abriss der verfallenen Gebäude auf dem ehemaligen VEGRO-Gelände steht ausreichend Fläche für Ansiedlungen zur Verfügung. Die Sächsische Spirituosenmanufaktur hat bereits die Errichtung ihres neuen Produktionsstandortes an dieser Stelle angekündigt.


Straßen und Brücken für die Zukunft

Derzeit investiert Schirgiswalde-Kirschau rund vier Millionen Euro in die Infrastruktur, darunter in Brücken und Straßen, die durch die Hochwasserkatastrophen von 2010 und 2013 schwer beschädigt wurden. Bis Mitte 2019 sind alle Schäden beseitigt. Die Entwicklung der Infrastruktur wird aber auch weiterhin ein Teil meiner Arbeit sein. Dazu zählt der wichtige Ausbau des Breitbandnetzes. Gleichzeitig wird es mit mir keine Erhebung von Straßenausbaubeiträgen geben. Durch die solide Haushaltsführung der vergangenen Jahre und auch in der Zukunft wird das möglich.


Stadtmarketing

Schirgiswalde-Kirschau besitzt, gesehen auf die Größe, eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an Übernachtungsmöglichkeiten in der Oberlausitz, eine teilweise unberührte Natur sowie viele Sehenswürdigkeiten in der Stadt und der Umgebung. Als Bürgermeister möchte ich zu diesem Thema noch stärker die handelnden Akteure zusammen bringen und deren Aktivitäten fördern. Als Stadt müssen wir unseren Internetauftritt komplett überarbeiten und auch in die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit investieren. Wichtig ist eine einheitliche und nachvollziehbare Ausschilderung von Wanderwegen, Gewerbebetrieben und Sehenswürdigkeiten im gesamten Stadtgebiet. Damit wird das Stadtmarketing in der Zukunft intensiver und breiter aufgestellt – zum Nutzen der Gäste sowie unser Einwohner.



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